Aber auch für Anwendungen, die eine Verriegelung erfordern, bietet das Unternehmen hervorragende Lösungen. Die neuesten Ergänzungen sind die Sicherheitsschalter CTM und CEM-C60.
Text Euchner | Bild Euchner
Der kompakte CTM-Schalter hat sich perfekt an die hohen Anforderungen in der Lebensmittelindustrie angepasst: Er hat ein schönes, glattes Design, besteht aus lebensmittelrechtlich zugelassenen Kunststoffen und ist in einer IP69-Version erhältlich. Zudem ist der Betätigungs- und Verriegelungsstift des Schalters flexibel angeordnet, so dass er auch bei kleinen Radien von nur 15 cm noch problemlos eingesetzt werden kann. Der CEM-C60 wiederum ist ein modularer Schalter mit magnetischer Verriegelung. Auf dem Magneten wird ein Standardschalter von Euchner - CES-C04 oder CES-C07 - montiert.

Für ihre Hauptaufgabe - das sichere Erkennen oder Verriegeln von Türen, Toren und Klappen - sind die Euchner-Sensoren mit einem PL e / Kat. 4 ausgestattet. Um ein Aufspringen der überwachten Teile zu verhindern, verfügen beide Schalter zudem über eine Haltekraft auch im nicht verriegelten Zustand. Konkret hat der CTM eine verriegelnde Haltekraft von 1.000 N, in der geöffneten Stellung des Riegels sind es 20 bis 30 N. Beim CEM-C60 liegen diese Kräfte bei 650 N bzw. 30 N. Die letztgenannte Kraft ergibt sich aus der Verwendung eines Permanentmagneten.
Um das Beste aus den Sensoren herauszuholen und alle möglichen Zusatzinformationen zu erhalten, können die Schalter auch mit einem IO-Link-Anschluss geliefert werden. Auf diese Weise erfüllt Euchner die Anforderungen von Industrie 4.0. In der Tat scheint sich IO-Link als zugrunde liegendes Sensornetzwerk im Maschinenbau inzwischen weitgehend durchgesetzt zu haben. Der Vorteil ist, dass es mit vielen übergeordneten Netzwerken kommunizieren kann, so dass die Informationen aus dem IO-Link-Netzwerk z.B. auch in MES/ERP-Anwendungen genutzt werden können.