In der Sirupraum werden die Zutaten der Coca-Cola-Erfrischungsgetränke zusammengeführt und an die fünf Abfülllinien weitergeleitet. Viele der Produktionsschritte wurden noch manuell an einer Vielzahl von Systemen mit unterschiedlichen Schnittstellen durchgeführt.
Diese Zeit ist vorbei, entschied Coca-Cola European Partners. Mehr Automatisierung und Flexibilität waren erforderlich, um alle (neuen) Produkte so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen, heute und in Zukunft. Strengere Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit erforderten auch eine bessere Rückverfolgung.
Engie hat zunächst eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Anlagen, sowohl der Hardware als auch der Programme, vorgenommen und ein einheitliches System entwickelt. Auf diese Weise wurden alle Aktivitäten in der Siruphalle effizient verwaltet und eine vollständige Rückverfolgung der verschiedenen Partien gewährleistet.
Darüber hinaus wurden alle alten SPSen durch E/A-Inseln ersetzt, die über ProfiNet mit der zentralen CPU verbunden sind. Für die Prozesssteuerung SIMATIC PCS 7 und SIMATIC Batch die alle notwendigen Bausteine enthielt, um daraus ein Dutzend Wochenenden zu machen. Die reguläre Produktion fand unter der Woche statt.
Von nun an wird Coca-Cola European Partners die leistungsstarken Funktionen von SIMATIC PCS 7 und SIMATIC Batch. Der gesamte Betrieb des Sirupraums wird nun von einem einzigen Kontrollraum mit vier Bildschirmen aus gesteuert. Da alle Prozessdaten zusammenlaufen, wird das Tracking & Tracing zum Kinderspiel.
SIMATIC PCS 7 ist außerdem modular und skalierbar. In Zukunft kann es mitwachsen und auf neue Wünsche und Bedürfnisse der Kunden reagieren.