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Pringles senkt Kohlenstoffemissionen und Wasserverbrauch

Pringles senkt Kohlenstoffemissionen und Wasserverbrauch

Pringles, eine Tochtergesellschaft von Kellogg's, reduziert seine CO2-Emissionen und seinen Wasserverbrauch drastisch. Johan Van Batenburg, Direktor des Pringles-Werks in Mechelen, sagt: "Die Installation der neuen Verbrennungsanlage reduziert unseren CO2-Fußabdruck um 35%. Mit dem neuen Wasseraufbereitungssystem wollen wir den Wasserfußabdruck des Werks um mehr als 50% reduzieren und sind damit international Vorreiter."

Eine Verringerung des Stromverbrauchs um 80%

Pringles installiert in seinem Werk in Mechelen-Zuid eine brandneue Verbrennungsanlage, die zur Verringerung der Kohlenstoffemissionen beitragen wird. Außerdem wird das Werk dadurch nachbarschaftsfreundlicher, da die Lärm- und Geruchsbelästigung minimiert wird. Die Investition in Höhe von 13,5 Millionen Euro trägt zum Ziel von Pringles bei, seine Treibhausgasemissionen bis 2030 um 45% zu senken.

Johan Van Batenburg, der Direktor des Standorts, erklärt weiter: "Die Installation der neuen Verbrennungsanlage hat mehrere Vorteile: Sie reduziert die CO2-Emissionen um 35% und den Stromverbrauch um 80%, sie entfernt Thermoöle, hat eine bessere Produktionskapazität, ist einfacher zu warten und zu betreiben und schließlich ist sie mit einem Wasserstoffsystem kompatibel."

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Eine kreisförmige Nutzung von Wasser

In Zusammenarbeit mit Pantarein, einem Unternehmen, das an umweltfreundlichen Wasseraufbereitungslösungen für die Industrie arbeitet, wurde in der Pringles-Fabrik auch ein neues Wasseraufbereitungssystem installiert. Mit dieser Anlage will Pringles den Wasserfußabdruck seiner Fabrik um mehr als 50% reduzieren. Dies geschieht auf zwei Arten: erstens durch die Aufbereitung des Abwassers zu Trinkwasser und zweitens durch die Wiederverwendung des restlichen im Produktionsprozess verwendeten Wassers. Bei letzterem ist an Dampf, Heiß- und Kühlwasser zu denken, das in den verschiedenen Produktionsschritten benötigt wird.

Piet De Langhe, der Gründer von Pantarein, möchte die Anlage bis Mitte 2023 mit voller Kapazität in Betrieb nehmen. "Wir werden das Wasser in drei Schritten reinigen: biologisch, mit Ultrafiltration und Umkehrosmose. Nacheinander trennen wir Öle aus dem Wasser, filtern Bakterien und Schadstoffe, entfernen alles biologisch Abbaubare und entziehen dem Wasser schließlich Salze und Mineralien. Was übrig bleibt, ist reines Trinkwasser. Außerdem wird ein Reststrom aus diesem Reinigungsprozess von einem Dritten zur Erzeugung von energiereichem Biogas genutzt." 

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Dies macht Pringles Mechelen zu einem Vorreiter innerhalb der Kellogg's-Fabriken. Die am Standort entwickelten Technologien werden in das internationale Netzwerk von Kellogg's eingespeist.

fevia.be / food.be

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