Aber in dieser Geschichte wird die ‘Brainware’ immer wichtiger. Als Maschinenbauer muss man sich auf Spezialisten verlassen können, die einem helfen, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Genau darauf setzt Lenze. Indem man den Finger am Puls der Zeit hat, aber auch indem man auf die eigenen Mitarbeiter setzt. Kein Wunder also, dass Lenze zum sechzehnten Mal in Folge als ‘Top-Arbeitgeber’ und ‘Top-Arbeitgeber Ingenieure’ ausgezeichnet wurde.’.
Jedes Jahr erstellt das Top Employers Institute seine Liste, wo es sich in Deutschland gut arbeiten lässt. Lenze, mit Hauptsitz in Hameln, kann sich zu diesem Kreis zählen und ist auch eine der bevorzugten Adressen für Ingenieure. Nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Benelux-Staaten wird dafür täglich hart gearbeitet. “Lenze wächst als Unternehmen erheblich. Um den Nachwuchs zu sichern, setzen wir daher seit Jahren auf Kooperationen mit Schulen und Universitäten”, erklärt Marc Vissers, Marketing & Communications Manager EMEA West. “Im letzten Quartal haben wir rund 250 Studenten in zahlreichen Disziplinen (von technischer Betriebswirtschaft über Ingenieurwesen bis hin zu Kommunikation ...) und in zahlreichen Projekten (Mechatronik, Servitisation, Elektrotechnik ...) unterstützt. Wir sehen es als unsere gesellschaftliche Verantwortung an, dem Nachwuchs und seinen Ausbildern den neuesten Stand der Technik näher zu bringen.”

Ein großartiges Beispiel dafür, was einige Schüler verwirklichen: den Bau eines Erlebniszentrums vom niederländischen Standort aus. “Real und virtuell. Wir schaffen physische Einrichtungen, die variieren können, die wir dann weiter mit Produktionsumgebungen oder mit dem, was auf Unternehmensebene passiert, verbinden können. Jetzt, wo es keine Messen mehr gibt, wollen wir den Unternehmen auf diese Weise weiterhin zeigen, was wir tun, was wir können und was sie von uns erwarten können.” Das Engagement von Lenze, die ‘Brainware’ der Zukunft vorzubereiten, geht also auch in Corona-Zeiten unvermindert weiter. Kurzfristig will man sich auch personell verstärken. Unter anderem wird derzeit ein System Account Manager für Benelux gesucht. “Aber natürlich tun wir auch alles dafür, dass unsere Mitarbeiter eine gute Zeit haben. Da wir immer noch ein professionelles Familienunternehmen sind, haben unsere Mitarbeiter die Möglichkeit, ihren eigenen Weg zu gehen. Sie bekommen alle Möglichkeiten, sich als Person in ihrem eigenen Fachgebiet zu entwickeln.”
Auch Lenze hat verstanden, dass Spitzentechnologie sexy ist. Das Unternehmen baut derzeit einen brandneuen mechatronischen Kompetenz-Campus in Deutschland auf. “Innovation und Entwicklung sind entscheidende Komponenten bei Lenze. Und das muss in der heutigen Produktionswelt auch immer schneller gehen. Nicht nur für uns, sondern auch für unsere Kunden. In dem vollautomatisierten Gebäude wollen wir Produktivität und Logistik 4.0 für die Kunden erlebbar und transparent machen. Es soll ein Ort der Begegnung werden, an dem wir gemeinsam darüber nachdenken, wie wir zu besseren Maschinen und Teilen kommen können. Ein Hightech-Umfeld, das uns gleichzeitig näher an unsere Kunden heranbringen soll. Darüber hinaus wird die Anziehungskraft des MCC auch ein weiterer Pluspunkt im Kampf um Talente sein”, so Vissers abschließend.