Wo sich die manuelle Kontrolle in Unstimmigkeiten oder Subjektivität verliert, haben Sortiermaschinen dank Kameras und/oder Lasern immer den gleichen effizienten Blick auf die Produkte. Darüber hinaus helfen sie, die Arbeitskosten zu senken, die Betriebsabläufe zu verbessern und sogar den Umsatz zu steigern. Und das ist auch notwendig, denn immer mehr Kunden setzen eine Nulltoleranz bezüglich des Vorhandenseins von Verunreinigungen in Produkten.
Um die Unterscheidung zwischen "guten" und "schlechten" Produkten zu optimieren, ist es wichtig, die richtigen Wellenlängen zu ermitteln.
Die Sortierer können verschiedene Techniken (Kameras oder Laser) oder eine Kombination aus beidem einsetzen, um die Produkte von Kopf bis Fuß zu prüfen. Dabei können sie verschiedene Parameter überwachen: Farbe, Größe, Form oder auch bestimmte strukturelle physikalische Eigenschaften wie den Chlorophyllgehalt. Das zu prüfende Produkt bestimmt, welche Konfiguration des Sortiergeräts am besten geeignet ist. Dennoch lassen sich eine Reihe von Grundsätzen erkennen, die für jede Anwendung gelten. Die Produkte werden am besten in einer einzigen Lage auf dem Förderband bis zum Sensor transportiert. Dies geschieht in der Regel mechanisch und kann gleichzeitig bereits eine erste Sortierung nach Größe vornehmen. Der Sensor misst und gibt die erfassten Daten an ein Bildverarbeitungssystem weiter, das dann ein mechanisches System oder ein Gebläsesystem steuert, um die erkannten Abweichungen vom Förderband zu entfernen. Typische Anwendungen können bis zu 25 m³ Tonnen Produkt pro Stunde verarbeiten.
Die Sortiertechnik hat sich von einem Wettbewerbsvorteil zu einer Technologie entwickelt, die zu einem entscheidenden Bestandteil der Betriebsabläufe von Lebensmittelherstellern wird.
Um die Unterscheidung zwischen "guten" und "schlechten" Produkten zu optimieren, ist es wichtig, die richtigen Wellenlängen zu identifizieren. Schließlich verleihen sie einem Objekt seine eigene Signatur und machen es so leicht erkennbar. Kameras nutzen verschiedene Lichtspektren, sichtbare und unsichtbare (rot, grün, blau, infrarot oder ultraviolett), um Verunreinigungen und Defekte anhand von Farbe, Größe und Form zu erkennen. Laser hingegen dienen hauptsächlich dazu, die strukturellen Eigenschaften eines Materials zu durchdringen. Auf diese Weise können sie Verunreinigungen und bestimmte Produktfehler aufdecken.
Was Kameras nicht können, ist der Nachweis des Chlorophyllgehalts eines beliebigen Produkts in einem Massenstrom. Tests werden zeigen, welches die beste Wellenlänge oder Kombination von Wellenlängen für Ihr Produkt ist. Moderne Erkennungssysteme verfügen heute über enorme Fähigkeiten. Sie können Millionen feiner Farbunterschiede erkennen und Defekte und Verunreinigungen mit einer Größe von 1 mm und weniger herausfiltern. Auf diese Weise geben sie den Lebensmittelherstellern mehr Kontrolle über die optimale Produktqualität.
Dadurch werden diejenigen Kartoffeln identifiziert, die eine anormale chemische Struktur und ein erhöhtes Risiko der Acrylamidbildung aufweisen.
Je nach Anwendung kann es erforderlich sein, Produkte von zwei Seiten zu belichten, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Es geht nicht nur darum, bestimmte Fehler zu erkennen. Nehmen Sie zum Beispiel Pfirsiche. Sortiermaschinen erkennen Schäden, die durch Insekten, Krankheiten, Schimmel und überreife oder unreife Produkte verursacht werden. Sie können auch sicherstellen, dass Produkte mit genau derselben Farbe in einem Glas landen. Auf diese Weise muss der Erzeuger nicht gegen die irrtümliche Annahme des Kunden ankämpfen, dass die zuvor gelben Stücke nicht reif wären und er die Gläser deshalb im Regal stehen lassen würde. Durch die Anwendung dieser Sortiertechnik wurde der Absatz stark angekurbelt. Es gibt also noch viele Möglichkeiten für die Erzeuger, ihre Erträge zu steigern.
Laser hingegen dienen hauptsächlich dazu, die strukturellen Eigenschaften eines Materials zu verstehen.
Um die richtige Wahl zwischen den Systemen zu treffen, ist die Auflösung der Kameras und Laser ein wichtiger erster Parameter. Berücksichtigen Sie auch die Qualität des Lichts. Je besser die Produkte belichtet werden, desto leichter ist es, sie richtig zu sortieren. Darüber hinaus spielen auch die Erkennungsalgorithmen in der Software eine wichtige Rolle bei der Unterscheidung. Sie sind es, die die Rohdaten in verwertbare Informationen umwandeln und sie mit den von Ihnen festgelegten Grenzwerten vergleichen müssen. Moderne Sortiermaschinen entwickeln sich technologisch in rasantem Tempo weiter. Für Ihre Produktion kann es daher interessant sein, modulare Lösungen in Betracht zu ziehen, die leicht aufgerüstet oder neu konfiguriert werden können. Wie bei jedem Maschinenkauf ist auch hier der vom Hersteller angebotene Service, von der Planung bis zum Kundendienst, entscheidend.
Um die richtige Wahl zwischen den Systemen zu treffen, ist die Auflösung der Kameras und Laser ein wichtiger erster Parameter.
Die Sortiertechnik hat sich von einem Wettbewerbsvorteil zu einer Technologie entwickelt, die zu einem entscheidenden Bestandteil der Tätigkeit von Lebensmittelherstellern wird. Die Kunden verlangen zunehmend den Einsatz dieser Techniken, um eine gleichbleibende Produktqualität zu erreichen und alle Vorfälle rund um das Vorhandensein von Verunreinigungen im Produkt zu verfolgen. Können Sie noch zurückbleiben?