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Gesamtpaket für optimalen Maschinenschutz
Auch die Sicherheitskomponenten müssen den Hygienestandards entsprechen.

Gesamtpaket für optimalen Maschinenschutz

In absoluten Zahlen sind das über 4.000 Fälle pro Jahr, und nicht selten ist eine Maschine betroffen. Die Investition in eine angemessene Sicherheit der Produktionslinien ist daher nicht nur eine rechtliche, sondern auch eine moralische Verpflichtung.

Text Elise Noyez |  Bild Schmersal

Um die Sicherheit am Arbeitsplatz zu erhöhen, bringt das ursprünglich deutsche Unternehmen Schmersal 75 Jahre Know-how, sechs weltweite Produktionsstandorte und umfassende Dienstleistungen ins Spiel. So gilt das Unternehmen unter anderem in der Lebensmittelbranche als Marktführer bei Schaltkomponenten und Systemen für die Maschinensicherheit. "Mit über 25.000 Artikeln haben wir für jede Situation eine passende Lösung", sagt Remy Van Bokhoven vom belgischen Vertriebsbüro in Aarschot.

Gesamtpaket für optimalen Maschinenschutz 1
Tec.nicum bietet Unterstützung in Form von Schulung, Beratung, technischer Planung und Integration.

Höchste Anforderungen

Spezifisch für die Lebensmittelindustrie sind die hohen Anforderungen, die an die Maschinenkomponenten gestellt werden. "Die verschiedenen Hygienestandards haben dann oberste Priorität", weiß Van Bokhoven. "Deshalb haben wir ein breites Angebot an Maschinenschutzlösungen, die unter anderem HACCP, Ecolab, EN 1672 und EHEDG entsprechen." Der Widerstandsfähigkeit und Wasserdichtigkeit der Schutzkomponenten wird jedoch meist weniger Aufmerksamkeit geschenkt. "Nicht alle Materialien und Komponenten halten jedoch den Chemikalien, dem hohen Druck und den plötzlichen Temperaturschwankungen stand, die häufig mit CIP-Verfahren zur Maschinenreinigung einhergehen. Wenn sie zum Schutz von Maschinen und Produktionslinien im Lebensmittelbereich eingesetzt werden, verlieren sie nach und nach an Effizienz und damit an Sicherheit. Unsere Produktreihe mit der Schutzart IP69K bietet dagegen den höchstmöglichen Schutzgrad".

Service auf vier Säulen

Um nicht nur die Qualität der Produkte, sondern auch die ihrer Integration zu gewährleisten und (Lebensmittel-)Unternehmen von Sorgen zu befreien, gründete Schmersal die eigenständige Abteilung tec.nicum. Ebenfalls in Belgien kümmert sich unter diesem Dach ein Team von TüV-zertifizierten Ingenieuren um die technischen, rechtlichen und administrativen Fragen von Maschinenbauern, Anwendern und Systemintegratoren. "Unsere Dienstleistungen beruhen auf vier Säulen", sagt Van Bokhoven: "Ausbildung (Akademie), Beratung (Consulting), technische Planung (Engineering) und Integration (Implementierung). Wir unterstützen die Unternehmen beispielsweise bei Stoppzeitmessungen und Risikoanalysen, bei der Erstellung der technischen Unterlagen, bei der CE-Anleitung und bei der Installation. So bieten wir ihnen ein lösungsorientiertes Gesamtpaket für die Maschinensicherheit."   

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