Die Priorität eines Lebensmittelherstellers ist es, ein sicheres Produkt herzustellen. Um ein sicheres Produkt zu gewährleisten, sollten alle Risiken ermittelt werden. Außerdem sollte ein Aktionsplan erstellt werden, um diese Risiken zu minimieren.
Leider wird die Druckluft oft übersehen. Druckluft ist jedoch ein Risikofaktor für die Lebensmittelsicherheit. Tatsächlich wird Druckluft oft in, auf, durch oder über ein Produkt geblasen, und die meiste Druckluft wird nicht oder nicht ausreichend aufbereitet, um Kontaminationsrisiken zu vermeiden.
Druckluft ist Außenluft, die von einem Kompressor angesaugt und verdichtet wird. Alle Verunreinigungen aus der Umgebungsluft, wie Kohlenwasserstoffe, Feuchtigkeit, Pollen, Staubpartikel, landwirtschaftliche Giftstoffe, Mikroorganismen und andere Verunreinigungen werden dann mit jedem Bar Arbeitsdruck im Kompressor multipliziert. Wärme, Feuchtigkeit und Öl bilden zusammen eine ideale Grundlage für das Wachstum von Mikroorganismen. Wenn diese Druckluft also direkt oder indirekt mit dem Produkt in Berührung kommt, führt dies zu Produktverunreinigungen und Maschinenausfällen. Das kostet Zeit, Geld und Energiekosten, die man nicht haben will.

Richtlinien für die Druckluftqualität sind in Zertifizierungsprogrammen wie BRC8, IFS und FSSC22000 beschrieben. Wenn ein Unternehmen eine solche Zertifizierung besitzt, ist es verpflichtet, die Richtlinien durchzusetzen. Die Richtlinien für den Umgang mit Druckluft sind jedoch recht vage und auslegungsbedürftig. Der FSSC22000 besagt, dass die Druckluft keine Verunreinigungen verursachen darf, gefiltert und überwacht werden muss, und empfiehlt die Installation von ölfreien Kompressoren. Falls ölgeschmierte Kompressoren eingesetzt werden, sollte lebensmitteltaugliches Öl verwendet werden. Leider sind die Begriffe "ölfrei" und "lebensmitteltaugliches Öl" irreführend und garantieren keine reine Druckluft. Während ein ölfreier Kompressor dem Verdichtungsprozess kein Öl hinzufügt, zieht jeder Kompressor Kohlenwasserstoffe aus der Umgebungsluft.
Der Begriff "lebensmitteltaugliches" Öl ist ebenfalls irreführend. H1-Öl bzw. lebensmitteltaugliches Öl ist nur für den gelegentlichen Kontakt mit dem Produkt geeignet. Dieser Text steht wörtlich auf der Flasche. Sie sollten dieses Öl nicht trinken, also ist es auch nicht geeignet, um in Ihr Produkt zu gelangen.
Um alle Leitlinien klar und deutlich zu machen, ist es sinnvoll, Fragen wie diese zu stellen:
Um Antworten zu erhalten, ist eine Basismessung erforderlich. Bei einem Air Quality Audit werden Staub, Feuchtigkeit und Ölgehalt im Druckluftstrom gemessen. Diese Werte werden dann gemäß der ISO 8573.1:2010-Tabelle in Klassen mit klaren Zahlen eingeteilt. Auf der Grundlage des Luftqualitäts-Audits kann ein Druckluftberater Ratschläge und Lösungen zur Verbesserung der Qualität anbieten, falls dies erforderlich ist. Mit der verbesserten Qualität kann der Hersteller gegenüber Auditoren selbstbewusst den Nachweis erbringen, dass die Druckluftqualität auf die Risiken abgestimmt ist, den Richtlinien entspricht und überwacht wird. BEKO TECHNOLOGIES ist seit mehr als 30 Jahren Experte für Druckluftaufbereitung, Kondensattechnik, Messtechnik und Schulungen.
Nehmen Sie rechtmäßigen Kontakt auf mit Beko Technologien.
Kontakt zu opnemen